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Entdecke 3 Stile des Funks und seine Crossovers

Was ist Funk?

Funk kommt ursprünglich von afroamerikanischer Musik und wurde von den Genres Soul, Rhythm and Blues und Jazz geprägt. Er hat die Musikstile Disco, Hip-Hop und House geprägt.

Funk ist ein rhythmusbetontes Genre, welches in den 1970er und frühen 1980er Jahren populär war und den Soul mit späteren afroamerikanischen Musikstilen verband. Musikalisch bezieht sich Funk auf einen Stil aggressiver urbaner Tanzmusik, der von harten, synkopierten Basslinien und Schlagzeugbeats angetrieben wird und von einer beliebigen Vielzahl von Instrumenten akzentuiert wird. Dabei befinden sich alle Instrumente im Funk in einem rhythmischen Gegenspiel und arbeiten gemeinsam auf einen „Groove“ hin.

Die Entwicklung der Begriffe Funk und funky entstand in den 1950er Jahren im Sprachgebrauch der Jazzimprovisation im Bezug auf den Aufführungsstil, der eine leidenschaftliche Reflexion der „Black History“ ist. Die Mitbegründer des Funks waren James Brown und Sly Stone. Dabei kam das erste Lied, das zum Funk gezählt wird, 1965 von James Brown. Es trägt den Titel „Papa’s Got a Brand New Bag“. James Brown erhielt seinen ersten Grammy für diesen Song. Der Song gehört, laut der Musikzeitschrift „Rolling Stone“, zu den 500 besten Songs aller Zeiten, er belegt den 71. Platz. Andere berühmte Vertreter des Funks waren beispielsweise Stevie Wonder und The Temptations.

Dennis Thomas, eine Funkikone und Mitgründer der US-Soul- und Funkband „Kool & The Gang“ ist am 07.08.2021 im Alter von 70 Jahren gestorben. Thomas wurde unter dem Namen „Dee Tee“ bekannt. Durch seine hippen Klamotten, seine Hüte und sein entspanntes Auftreten galt er als die „cool cat“, coole Socke, der Band.

Höre dir hier ein paar Funk Songs an

Lerne 3 Stile des Funks kennen

1. G-Funk

G-Funk ist die Kurzform von „Ghetto-„ oder „Gangsta-„ Funk. Außerdem ist G-Funk ein Ableger des Hip-Hop Genres. Er fand seinen Ursprung an Amerikas Westküste in den frühen 1990er Jahren, stark beeinflusst von den funkigen Beats aus den 1970ern. Dabei entstand ein stark von seinen Künstlern geprägtes Genre, zu denen sich Dr. Dre, Snoop Dogg, Warren G oder 2Pac zählen lassen.

2. Baile Funk

Baile Funk (oder auch Rio Funk genannt), ist eine populär gewordene Variante des Hip-Hops aus Brasilien. Dabei spielen gewöhnliche Hip-Hop Sounds eine große Rolle, allerdings werden sie mit traditionellen brasilianischen Percussion-Rhythmen etwas aufgepeppt. Auch die Texte im Rio Funk/Baile Funk sind denen des amerikanischen Hip-Hops sehr ähnlich. Die meisten Baile Funk-Musiker stammen aus den sogenannten „Favelas“, die brasilianischen Ghettos.

3. P-Funk

Damit kann zum einen das Genre Pure Funk genannt sein, was sich mit wahrhaftigem Funk übersetzen lässt und zum anderen die, das Genre prägende Band P-Funk. Diese schloss sich in den späten 1960er Jahren aus den Bands Parliament und Funkadelic zusammen. Bandleader George Clinton prägte den ikonischen Stil der Band. Seine verrückten bunten Haare machten ihn und seine Band unverkennbar.

Ihre Musik, die funkigen Beats, aber auch die gesellschaftskritischen Texte prägten in den folgenden Jahrzehnten aufkommende Genres, wie R&B, Hip-Hop und Rockmusik.

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5-mal Funk Crossovers

1. Funk und Jazz

Funk und Jazz beeinflussten sich von Beginn an. Viele Jazzmusiker, wie Miles Davis, Herbie Hancock und Marcus Miller, mischten Funkelemente in ihre Songs, um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei wird es als Fusion bezeichnet, Funk- oder Rockmusik mit Jazz zu vermischen.

2. Funk und die typisch afrikanische Musik

Fela Kuti, ein nigerianischer Musiker, erschuf in den 1970ern den Afrobeat. Hierbei handelt es sich um Funk und Soul vermischt mit afrikanischer Musik.

3. Funk mit Rock- und Metal-Crossover

In den 1970ern entwickelte die Band „Mother’s Finest“ den Funk Rock. Später entwickelten Bands, wie die „Red Hot Chili Peppers“ den Funk Metal. Durch die Vermischung der Stile wurde er ab den 1990er Jahren als Crossover bezeichnet.

4. Funk mit Hip-Hop

Der ursprüngliche Hip-Hop (1970-1980), der auch als Old School bezeichnet wird, enthält viele Elemente des Funks, denn er eignet sich mit seinem Rhythmus sehr gut für den Rap-Sprechgesang. Später wendeten sich immer mehr Künstler vom Funk ab und entwickelten eigene Beats. Heute gibt es noch einige Künstler, die auch dem Funk einen Platz in ihrer Musik geben.

5. Electro Funk

Beim Electro Funk wurde der Funk mit elektronischen Mitteln vermischt. Der Begründer war Afrika Bambaataa, ein New Yorker Hip-Hop-DJ, mit seinem Hit „Planet Rock“ von 1982. Für diesen Song ließ er sich von „Kraftwerk“, einer deutschen Band, inspirieren.

Wino Funk

Wino Funk ist ein Musiklabel. Hierbei handelt es sich um einen Sound, der nicht so weich wie G-Funk ist. Außerdem ist der Gesang nicht so hart wie beim Gangsta Rap.

Auf welchen Veranstaltungen tritt eine Funkband auf?

Funk ist Musik zum Feiern und Tanzen, daher passt eine Funkband gerade auf Veranstaltungen, bei denen getanzt werden soll. Dazu gehören zum Beispiel Hochzeitsfeiern, Geburtstage und Premieren.

In welcher Stadt kann man Funkbands buchen?

Funkbands sind noch lange nicht ausgestorben. Gerade in Berlin und Kassel kann man sie buchen. Aber auch in Kiel, Mannheim und Oldenburg gibt es viele Bands, die den Funk vertreten. Außerdem kannst du sogar in Tübingen Funkbands buchen! Du musst dir also keine Sorgen machen, dass es bei dir in der Nähe keine Funkbands gibt, denn die gibt es ganz bestimmt!

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