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Erfahre mehr über die 11 Subgenres der Trance Musik

Entdecke Trance

Trance hat in den frühen 1990er Jahren in Europa einen vielversprechenden Start hingelegt und ist derzeit eines der vielversprechendsten und einflussreichsten Musikgenres in der Musikszene. Trance selbst ist sehr breit gefächert. Heutzutage bauen viele Bands und Künstler den Stil in ihre Musik mit ein. Anfangs war das Genre meist unkommerziell, jetzt aber bekommt es immer mehr Publicity.

Was macht die Musik aus?

Das Tempo ist relativ schnell und beträgt eine Geschwindigkeit von 125 bis 180 bpm (beats per minute). Die Melodien sind meist in Moll gehalten, doch die eigentlich melancholischen und düsteren Klänge werden durch die schnellen Beats wieder gepusht. Entgegen der Norm, beispielsweise bei Popsongs, hat Trance keine Songstruktur von Strophe, Refrain und Bridge. Sondern einen Spannungsaufbau und Breaks. Diese führen dazu, dass man zu der Musik tanzen kann. Die Wiederholung von hohen Sampleausschnitten kann dem Hörer, nur durch das bloße Genießen der Musik, ein Gefühl von „high“ vermitteln.

Subgenres von Trance sind Acid Trance, Belearic Trance, Goa Trance, Hard Trance, Progressive Trance, Psychadelic Trance, Tech Trance, Uplifting Trance und Vocal Trance.

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1. Acid Trance

Acid Trance ist eine Mischung aus Acid Techno und Trance. Es gibt Überschneidungen mit Hard Trance. 1993 und 1994 war diese Form des Techno mit ihren sanften, warmen Synthesizer-Flächen und teilweise auch mit Melodien beliebt. Als Pionier gilt Kai Franz, der 1994 zum ersten Mal etwas im Acid Trance veröffentlichte. Allerdings hatte er erst 1997 seinen Durchbruch in den deutschen Singlecharts mit „Your Own Reality“, wo er auf dem 22. Platz landete.

Weitere bekannte Stücke sind unter anderem Atomic Junkies mit „One Way Out“, Art Of Trance mit „Madagasga“ und Kai Tracid mit „Trance & Acid“.

2. Belearic Trance

Belearic Trance entstand auf den Balearen, hauptsächlich jedoch auf Ibiza. Es handelt sich um ein ruhiges Trance mit akustischen Gitarren, Xylophonen, Percussions sowie Meer- und Tiergeräuschen. Der Belearic Trance ähnelt dem Ibiza House durch seine Nähe zu den Balearen. Er deutet das dortige schöne Wetter, das Meer und schöne Sonnenuntergänge an.

Bekannte Stücke sind Chicane mit „Offshore“ und Ørjan Nilsen mit „La Guitarra“.

3. Deep Trance

Eine gedrosselte Form von Progressive Trance ist der Deep Trance. Er liegt bei 110 bis 120 bpm (beats per minute).

Bekannte Stücke sind Way Out West mit „Everyday“ und Slam Duck mit „Tonight“.

4. Dream House

Mitte der 1990er Jahre war Dream House, eine langsame Mischung aus Trance mit Teilen des House und Eurodance, aufstrebend. Der Dream House verfügt über eine verträumte und melancholische Melodie.

Bekannte Lieder sind „Children“ von Robert Miles und „Atlantis“ von Imperio.

5. Goa Trance

Goa gehört zu Indien, es befindet sich an der Westküste. Die Region spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Gao, als sich dort in den späten 1980er Jahren, während der Wintermonate, viele Hippie-Anhänger getroffen haben und Partys gefeiert haben. Bei diesen Partys ging es darum, gemeinsam spirituelle Erfahrungen zu machen und einen Sinn zu finden. Typisch für die Goa-Szene ist ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl bei Festen und dem Drogenkonsum. In der Zeit von 1994 bis 1998 stand Goa in seiner Blüte. Doch auch danach entwickelte sich Goa noch weiter, dann allerdings unter dem Namen Psytrance. Die Goa-Szene von heute orientiert sich an der Ideologie der Hippie-Bewegung. Jedoch wird auf den heutigen Goa-Partys Trance Musik gespielt, ein Genre, dass von dem, in den 1990er Jahren bekannt geworden Techno, abstammt.

Typische Instrumente des Genres sind Synthesizer, Sampler, Drumcomputer und weitere elektronische Instrumente.

Was Goa beim Zuhörer bewirkt

Beim Goa versucht man, die neurologischen Effekte von LSD zu simulieren. Durch eine konstante Trommel, mehreren Schichten von Stakkatoklängen mit östlichen Klängen und einer Klangfarbe mit hypnotischen Alternationen soll dieser Zustand erreicht werden. Wichtig bleibt dabei, dass der Ursprung von Goa durch Weltmusik und insbesondere durch indische Sound-Elemente zu erkennen ist. Doch trotz der Musik und Kunstinstallationen, die trance- und meditationsähnliche Zustände auslösen sollen, spielen auch halluzinogene Drogen eine große Rolle auf Gao-Partys. Insbesondere Cannabis und halluzinogene Drogen wie LSD und Pilze sind beliebt.

In den 1990er Jahren lag das europäische Zentrum des Goa in den Diskotheken „Cult“ und „Grube“ im Sauerland. Außerdem erreichte die Goa-Szene auch die „Zeche“ in Essen. Heute finden die größten Veranstaltungen in Nord- und Ostdeutschland statt. Sie erreichen 10.000 bis 35.000 Besucher. Zudem war der Techno-Club „Natraj Temple“ in München lange Zeit ein internationales Zentrum der Szene.

In Goa, Indien, finden in der Saison von Dezember bis März Strandpartys statt, die viele Touristen anziehen. Sowohl für die Kleidung als auch für die Dekoration auf Goa-Partys benutzt man gerne fluoreszierende Farben.

Mitbegründer von Goa ist die Band Kraftwerk die, noch bevor es in Indien Goa-Partys gab, ihre Titel mit klassischen, indischen Kassetten gemischt haben.

6. Hard Trance

Hard Trance ist schneller als Trance und wird oft mit Hardcore Techno und Acid Techno vermischt. Durch eine leitende Bassline, aggressiven Melodie-Elementen und einer abgewandelten Instrumentenwahl entsteht ein härteres Erscheinungsbild. In seiner Blüte stand der Hard Trance von 1992 bis 2002. Er verfügt über 140 bpm (beats per minute). Mit dem Song „W5 (Waiting For)“ von Scot Project, eine Mischung aus Hard Trance und Tech-Trance, erlangte Hard Trance erneute Berühmtheit.

Bekannte Stücke sind „The Meltdown“ von Lunatic Asylum, „Paraglide“ von Paragliders und „Halo“ von Gary D.

7. Pizzicato Trance

Pizzicato Trance war ausschließlich Ende der 1990er Jahre kurz erfolgreich. Der elektronische Pizzicato-Streicher-Sound gilt als Hauptmerkmal dieses Subgenres des Trance. Der erste Song in diesem Genre kam von der britischen Gruppe Faithless mit dem Song „Insomnia“. Auch „Kommode (Save a Soul)“ von Mauro Picotto ist bekannt.

8. Progressive Trance

Der Aufbau der Songs, der florierend und aufbauend ist, erstreckt sich über mehrere Minuten. Die altbewährte Strophe-Refrain-Struktur fehlt beim Progressive Trance. Das Tempo befindet sich zwischen 128 und 134 bpm (beats per minute). Die Songs sind detailreich und innovativ.

Bekannte Stücke sind „Xpander“ von Sasha, „Perception“ von Markus Schulz feat. Justine Suissa und „Skylarking“ von BT.

9. Psychadelic Trance

Psytrance ist die modernere Version des Goatrance. Der Bass ist umfangreicher, rollender und generell heftiger als beim Goatrance. Besonders schneller Psytrance wird auch „Full On“ genannt. Der schnellste Psytrance, der nebenbei auch der düsterste und härteste ist, wird Darkpsychedelictrance genannt. Er erreicht 145 bis 160 Schläge pro Minute.

10. Tech Trance

Tech Trance und Uplifting Trance werden häufig verwechselt, da das Tempo der beiden Genres bei 138 bis 140 Schläge pro Minute liegt. Allerdings ist der Tech Trance härter, rhythmusbetonter, elektronischer und weniger sphärisch als Uplifting Trance. Der Tech Trance wird häufig in Clubs gespielt. Aber auf Raves oder gar im Radio sind die Chancen, dass er gespielt wird, sehr gering.

Bekannte Interpreten sind L.S.G mit „Hearts“ und Simon Patterson mit „Brush Strokes“.

11. Uplifting Trance

Im Allgemeinen wird Uplifting Trance heute nur noch Trance genannt. Weitere Unterkategorien sind Epic Trance, Orchestral Trance und Dutch Tranch. Wobei der Dutch Trance Ende der 1990er Jahre den Hardcore Techno sowie den Gabber, als beliebteste Richtung der elektronischen Tanzmusik in den Niederlanden, ablöste.

Die wichtigsten Merkmale dieses Genres sind eine komplexe, präzise Melodie, dynamische Sounds und rollende Basslines.

Bekannte Interpreten sind System F mit „Out Of The Blue“, John O‘Callaghan & Bryan Kearney mit „Exactly“ und Matt Darey feat. Kate Louise Smith mit „See The Sun (Dan Stone Rework)“.

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