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Erfahre mehr über Soul und seine Subgenres

Was ist Soul?

Den Ursprung des Souls findet man im afroamerikanischen Gospel und im Rhythm & Blues. Das Genre entwickelte sich zu einer populären Musik von den 1950er Jahren an. Besonders die Black Community nutzte Soulmusik als einen Ausdruck ihrer selbst, welches ansonsten stark von den Zwängen und Ausgrenzungen der Gesellschaft geprägt war.

Der Stil des Soul ist gekennzeichnet durch eine durchdringende stimmliche Intensität, Call and Response sowie expressiven Melodien. Repräsentativ für die Blütezeit des Soul steht die Queen of Soul selbst, Aretha Franklin. Weitere berühmte KünstlerInnen waren James Brown, Ray Charles, Sam Cooke, The Temptations und viele weitere.

Die Musik wurde zum festen Bestandteil der Popkultur. Die ursprünglichen Lieder zeugen von großer emotionaler Ausstrahlung, ethnischem Stolz und Respekt vor den Menschen.

Auch heute gibt es immer wieder herausragende Soulstimmen, die unsere Ohren begeistern. Zu ihnen gehören Musikgrößen wie Amy Winehouse, Adele und die Newcomer Celeste.

Auch das Label Motown Records brachte in den 1960ern erfolgreiche Soul Musiker hervor. Ihre Musik war jedoch nicht so „frei“ wie Independent Soul, da die Motown Songs auch an Weiße verkauft werden sollten.

Subgenres des Soul sind Cinematic Soul, Latin Soul, Motown Sound, Neo Soul, Retro Soul, Quiet Storm, Hip-Hop Soul

Fusion Genres des Soul sind Nu Jazz, Psychedelic Soul, Soul Blues, Soul Jazz, Smooth S.

Höre dir hier ein bisschen Soul Musik an

7 Subgenres des Soul

1. Cinematic Soul

Unter Cinematic Soul versteht man den ursprünglichen Soul verknüpft mit Orchesterinstrumenten. Er entstand zu Beginn der 1970er. Häufig genutzte Instrumente sind das Schlagzeug, eine Bassgitarre, ein Clavinet und die E-Gitarre. Der Cinematic Soul wird gerne als Filmsoundtrack verwendet. Erschaffen wurde er von The Temptations. Die Band entwickelte Songs, die lange, instrumentale Einführungen hatten und generell länger waren als andere Songs.

Bekannte Songs aus dem Cinematic Soul sind „Papa Was a Rollin‘ Stone“ und „Masterpiece“ von The Temptations, „Theme from Shaft“ von Isaac Hayes sowie „Stay“ von David Bowie und „Superfly“ von Curtis Mayfield.

2. Latin Soul

Der Latin Soul entstand während der 60er, hatte allerdings nur für kurze Zeit Bestand. Das Genre entstand in New York City und stammt von kubanischer Musik ab, genauer gesagt vom kubanischen Mambo. Zudem finden sich im Latin Soul Elemente aus dem Latin Jazz und der Soulmusik. Hispanische Musiker nutzen den Begriff heute immer noch für ihre Musik. Das Genre enthält afro-kubanische Rhythmen. Dadurch, dass die Lieder häufig auf Englisch sind, sollte es den lateinamerikanischen Künstlern ermöglicht werden, ihre Musik auch außerhalb ihrer eigenen Gemeinschaft zu spielen.

3. Motown Soul

Beim Motown Soul handelt es sich um Rhythm and Blues-Musik. Namensgeber war die Plattenfirma Motown. Während der 60er und 70er Jahre haben Songwriter und Musiker Songs bei dieser Plattenfirma in Detroit produziert. Durch die Musik wurde die kleine Plattenfirma ein ernstzunehmender Konkurrent der Musikindustrie in den USA. Außerdem war sie das größte Unternehmen Amerikas, das von Schwarzen geführt wurde. Der Motown Soul besteht aus R&B und Pop sowie Elementen des Jazz. Das Genre umfasst einen R&B, der für die ganze Bevölkerung gemacht ist, also für Weiße und Schwarze. Die Gründer des Genres war das Produzenten- und Songwriter-Trio Holland-Dozier-Holland sowie Berry Gordy, ein Plattenproduzent.

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4. Neo-Soul

Das Genre Neo-Soul wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch „Nu-Soul“ oder „Progressive Soul“ genannt. Es entstand in den 1990er Jahren durch Musiker, die sich mit ihrer Musik weder mit dem damaligen Stil des R&B, noch mit dem klassischen Souls identifizieren konnten und als Resultat ein Subgenre bildeten. Bis heute ist das Genre des Neo-Souls sehr populär und hat viele erfolgreiche Künstler inne. Dazu gehören beispielsweise D’Angelo, Lauryn Hill und Alicia Keys.

5. Retro Soul

Der Retro Soul erschien erst viele Jahre nach der Epoche der Soulmusik. Zu Beginn der 90er Jahre entstand das Genre, welches die Soulmusik nachahmen soll. Beim Retro Soul wird neue Musik so bearbeitet, dass die ursprüngliche Soulmusik bewahrt wird. Es klingt wie alte Musik, es handelt sich aber um neue.

Populär wurde die Musik 2006, als Amy Winehouse ihre Musik nach diesem Muster bearbeitete. Auch andere Künstler, wie Sharon Jones, Lee Fields oder Charles Bradley bearbeiteten ihre Musik dahingehend. Der Retro Soul besteht vorwiegend nicht aus elektronischer Musik, verwendet werden, unter Anderem, Schlagzeuge, E-Pianos, E-Gitarren, Klaviere, Saxophone oder auch Trompeten. Außerdem kann er instrumental sein, aber auch mit Gesang. Balladen sowie Mid- und Uptempos können auf dem Retro Soul basieren. Außerdem können Rhythmen vom Motown oder Funk vorkommen.

6. Quiet Storm

Ein Radioformat und zugleich ein Genre aus dem gegenwärtigen R&B ist der Quiet Storm. Dabei handelt es sich um eine Musikrichtung, die romantisch ist und vom Jazz beeinflusst wurde. Der Name Quiet Storm kommt von dem Song „A Quiet Storm“ von Smokey Robinson. Melvin Lindsey hat während eines Praktikums bei WHUR-FM, einem Radiosender aus Washington, das Radioformat des Quiet Storm entworfen. Insbesondere bei der gehobeneren Schicht der Afroamerikaner war Quiet Storm während der 1980er Jahre beliebt.

7. Hip-Hop Soul

Ein Subgenre des R&B ist der Hip-Hop Soul. Dabei werden Elemente des R&B, des Gospels oder des Soulgesangs mit Hip-Hop Elementen vermischt. Eine bekannte Künstlerin des Subgenres war Mary J. Blige, die auch als die „Queen of Hip-Hop Soul“ bekannt war. Am Ende der 1990er Jahre entstand aus dem Hip-Hop Soul der Neo-Soul. Der Hip-Hop Soul bildete sich aus dem New Jack Swing. Den Begriff entwickelte Sean Combs, der auch „Puffy“ genannt wurde, ein Rapper und Plattenproduzent, als er das erste Album für Mary J. Blige produzierte.

4 Fusion Genres des Souls

1. Nu Jazz

Nu Jazz entstand, unter Anderem, auch aus dem Soul, jedoch passt es mehr in das Jazzgenre. Beim Nu Jazz wird Jazz mit Funk oder elektronischer Musik vereint.

2. Psychedelic Soul

Schwarze Soulmusiker entwickelten Ende der 60er Jahre den Psychedelic Soul, der Elemente aus dem psychedelischen Rock enthält. Er war ein Vorreiter der Genre Funk und Disco.

Zu den Gründern gehörten Sly and the Family Stone, Jimi Hendrix, Issac Hayes sowie „The Temptations“. Der Psychedelic Soul hatte auch großen Einfluss auf die Musiker der Plattenfirma Motown. Generell wurde ein Großteil der afroamerikanischen Musiker von ihm beeinflusst.

Weitere bekannte Musiker waren die Chambers Brothers mit ihrem Song „Time Has Come Today“, Edwin Starrs mit „War“ sowie Undisputed Truth mit „Smiling Faces Sometimes“.

3. Soul Blues

Während der 60er und 70er Jahre wurde der Soul Blues, der Soulmusik und urbane, gegenwärtige Musik enthält, gegründet. Der Soul Blues gehört zur Bluesmusik. Der Gründer war Bobby Bland, ein Bluessänger aus Amerika.

4. Soul Jazz

Der Soul Jazz stammt vom Jazz ab. Er wurde von Blues, Soul, Gospel und Rhythm and Blues entwickelt.

Bekannte Songs aus dem Soul Jazz sind „Five Spot after Dark“ von Curtis Fuller, „The Sidewinder“ von Lee Morgan, „Samba Blues“ von Frank Foster, sowie „Work Song“ von Nat Adderley.

Was ist Blue Eyed Soul?

Blue Eyed Soul und Soul an sich haben viel gemeinsam. Der einzige Unterschied sind lediglich die Sänger. Der Soul hat seine Wurzeln in der Schwarzen Kultur der 1950er. Damals war Soul nur afro-amerikanische Unterhaltungsmusik, in den 60ern hat sich das jedoch ein wenig geändert. Auch Weiße haben begonnen, Soulmusik zu singen. So entstand der Blue Eyed Soul. Dieser Begriff beschreibt also lediglich eine neue Variante des Souls, der hier von Weißen gesungen wird, sonst aber die klassischen Elemente des Souls hat.

Die wohl bekannteste Blue Eyed Soul-Sängerin ist Dusty Springfield. Sie wird auch „The white Queen of Soul“ genannt. 

Soulband/Soulsänger

Soul entwickelte sich aus dem Rhythm and Blues und dem Gospel und gehört zu der afroamerikanischen Musik. Heutiger Hauptstil und Gattungsbegriff der Black Music, das ist Soul.

Dramatische Musik voller Emotionen. Soulsänger legen wirklich Herz und Seele in ihre Musik und berühren damit jedermann.

Tatsächlich steht Soul auch für eine ganze Gattung der Popmusik, zum Beispiel Funk, Rock, Hip-Hop und Easy Listening.

Bekannte Soulsänger/Soulbands

Bekannte Soulsänger/Soulbands sind zum Beispiel Stevie Wonder, Marvin Gaye, Aretha Franklin, Diana Ross, Adele, Amy Winehouse und auch Michael Jackson.

Auf welchen Veranstaltungen tritt ein Soulsänger/eine Soulband auf?

Da Soul sehr dramatisch und emotional ist, passt er zum Beispiel gut auf eine Demonstration oder eben auf eine Veranstaltung, mit der etwas bewirkt werden soll. Eine Demo zu „Black Lives Matter“ zum Beispiel wäre eine tolle Bühne für einen Soulsänger, der über die Rassentrennung und Gerechtigkeit singt. Aber auch auf einer Hochzeit ist ein Soulsänger oder eine Soulband gut aufgehoben.

In welcher Stadt kann man Soulsänger/Soulbands buchen?

Soulsänger und Soulbands kannst du tatsächlich in vielen verschiedenen Landkreisen und Städten buchen, aber besonders viele gibt es in Berlin, Hamburg und Hannover. Aber auch in Kassel, Köln und Nürnberg gibt es einige!

Mit YourGIG buchen ist schlau!

Wenn du deine Soulband mit YourGIG buchst, bist du denen, die dies nicht tun, ganz klar im Vorteil! Du hast alle wichtigen Infos auf einen Blick, kannst dir Beispielmusik anhören und Auftritte des Künstlers ansehen. Und natürlich kannst du ihn auch buchen! Und das ganz entspannt von deinem Sofa aus. Ist doch praktisch, oder?

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